Das Jahr 2013

Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen. (Friedrich Rückert)

Kurs Basispass, Reitabzeichen IV und III am 09./10.03., 23./24.03. und 29./30.03.2013

Am 09.03.2013 war es endlich soweit, wir verluden bei Eiseskälte und Schneetreiben unsere Ponys und fuhren zu Brenda nach Kaufbach, um unser erstes Kurswochenende zu absolvieren.
Nachdem die Pferde untergebracht und sich alle Teilnehmer im Reiterstübchen eingefunden hatten, folgte eine kurze Vorstellungsrunde. Schnell wurde klar, dass Michael der Hahn im Korb zwischen uns sechs reitbegeisterten Mädels Anja, Steffi, Dagmar, Susanne, Maria und nochmal Anja war.
Nach organisatorischer Einweisung legte Brenda dann auch schon mit der umfangreichen Theorie los: Von Fütterung über Anatomie, Ausrüstung und Reitlehre (um nur einiges zu nennen) erarbeiteten wir uns gemeinsam in lockerer und vor allem sehr lustiger Atmosphäre den Prüfungsstoff.
Zum Mittag gab es Pizza und Pasta vom Italiener und danach ging es aufs oder ans Pferd, um die theoretisch vermittelten Kenntnisse weiter zu vertiefen und die prüfungsrelevante Praxis zu üben.
Am zweiten Kurswochenende komplettierte Sabine dann noch unsere Runde, welche die Prüfung zum Basispass ablegen wollte. Das Wetter besserte sich nicht, obwohl wir auch ab und an die Sonne sahen.

Was haben wir nicht alles über das Wetter geredet, welches sich natürlich auch an den beiden letzten Kurstagen nicht gebessert hatte. Am Prüfungstag herrschten Temperaturen knapp über Null Grad, am Vortag hatte es sogar kräftig geschneit. Keine leichten Bedingungen vor allem für Anja und Dagmar, welche den Geländeritt absolvieren mussten.
Am frühen Nachmittag des 30.03.2013 konnten dann alle Teilnehmer überglücklich ihre Urkunden in Empfang nehmen und wir waren fast ein bisschen wehmütig, dass der Kurs schon zu Ende und unsere lustige Runde damit aufgelöst war.
Abschließend möchte ich im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön an Brenda, ihre Eltern und ihr tolles Team aussprechen, welche immer für ein einen reibungslosen Ablauf an allen Kurstagen sorgten.

Maria Strahl

Alex Seeland-Kurs auf der White Horse Ranch im April

Zum wiederholten Male und von langer Hand organisiert trafen sich Reiter und Pferde unterschiedlichster Reiteweisen und Rassen auf der White Horse Ranch, um mit Alex Seeland an unterschiedlichsten Themen von der Bodenarbeit, über Wahrnehmungs- und Sitzschulung bis hin  zu anspruchsvollen Dressurlektionen zu arbeiten.
Alex Seeland, eine vielseitig und achtsame Lehrer- und Begleiterin, schöpft aus Ressourcen des Centered Riding, Sally Swift, Pat Parelli u.a. und war selbst einige Zeit Schülerin von Philippe Karl.
Sie vermag die Sprache eines jeden Pferd-Reiterpaares zu finden, um ein harmonisches Miteinander zu realisieren.
Wie in jedem Ihrer Kurse gab es einige AHA-Effekte, konstruktive Diskussionen und so manchen Denkanstoß im kleinen Reiterleben wie auch im großen Pferdesport.
Familie Esfeld und Team sorgten mit Herz und Verstand für ideale Bedingungen für Pferd und Reiter. Vielen Dank und bis bald beim Herbstkurs von Alex Seeland auf der White Horse Ranch in Kaufbach!

Pfingsten mit Knall und Rauch

Das Pfingstfest dieses Jahr verlief für 10 Reiter mit ihren Pferden auf etwas andere Art und Weise. Anstatt sich auf einen Pfingstausritt zu begeben, trafen sie sich Pfingstsonntag bei tollstem Wetter auf der White Horse Ranch der Familie Esfeld zum Stunt- und Sicherheitstraining mit Fernando Lopez. Dieser ist Stuntman und Stuntkoordinator. Er arbeitet auf Freilichtbühnen und trainiert Pferde für Film und Fernsehen.
Nach der lockeren Vorstellungsrunde auf dem Innenhof, den ersten Anekdoten aus dem Stuntmanleben und der Ablaufplanung stieg die Spannung enorm, denn als erstes stand das Falltraining auf dem Programm.
Fernando und Lebensgefährtin Heike Denu packten eine große Vielfalt an Übungsmaterialien aus, welche sie extra für uns den weiten Weg aus dem Schwarzwald transportiert haben.
Also starteten wir mit den "Trockenübungen" am Boden und lernten, uns richtig abzurollen, damit uns bei einem Sturz vom Pferd aus nix passiert. Schon jetzt spürten wir den einen oder anderen Muskel, wo sich sonst gefühlt keiner befindet.
Dank des Holzpferdes wurde die Sturzhöhe gesteigert und damit auch das Vertrauen, aus der Höhe des Pferderückens zu fallen. Schon bei diesen Übungen wurde soviel gelacht, dass sich auch die Bauchmuskeln meldeten.
Weiter ging es mit Übungen der Trickreiterei am Trainingspferd, wobei das Auf- und Abspringen, Stehen und Hängen am Pferd geübt wurde. Spätestens jetzt wurde uns bewusst, wie viel Power man dafür braucht.
Zum Glück wurden wir zum Essen, Dank des guten Lieferdienstes und der liebevollen Versorgung durch Familie Esfeld, wieder gestärkt, so dass wir dann auf unsere Pferde steigen konnten.
In der umgebauten Halle ging es nach und nach an das Fallen und die Trickreitübungen vom sich bewegenden Pferd. Hierbei unterstützten uns Heike und Fernando mit Rat und Tat. Getreu Fernandos Motto: "Ein Stuntman tut sich nichts." haben wir ganz neue Facetten an uns und unseren Pferden entdeckt.
Als wir dann auch noch mit Lanze und Feuer arbeiteten, platzten wir vor Stolz über unsere Leistungen.
Nach einem ersten sehr informativen, anstrengenden und spaßigen Trainingstag waren wir froh, uns erst einmal ausruhen zu können.
Da wir aber nicht genug bekommen konnten, waren alle Teilnehmer trotz enormen Muskelkaters am Pfingstmontag wieder da und starteten in das Abenteuer Teil zwei.
Nach einer kurzen Wiederholung der am Vortag erlernten Tricks gab es natürlich auch wieder einiges Neues.
Fernando und Heike erweiterten das Lanzenstechen und einige von uns galoppierten wie die Ritter der Tafelrunde mit der Lanze dem "Gegner" entgegen, auch wenn der aus gehaltenen Ringen bestand.
Highlight des Tages waren aber die Nebelmaschine und das Schusstraining, bei denen die Pferde über sich hinaus gewachsen sind, denn welches Pferd mag es schon, eingenebelt und mit großem Knall begleitet zu werden.
Erfolgreich für alle Teilnehmer ging auch dieser Tag zu Ende, wobei sich aber alle einig waren, dass ein Pfingstausritt noch nicht mal halb soviel Spaß gemacht hätte.
Sicherlich sind einige nächstes Jahr wieder dabei, denn wir können mit Sicherheit sagen, dass diese Tage bei Familie Esfeld wieder ein Kurs der Superlative waren.

Kathleen Ullrich

Bericht über den Fallkurs am 18.05.2013 auf der White Horse Ranch, Kaufbach

Der von Fernando Lopes geleitete Fallkurs diente dem Erlernen von Techniken, die im Falle eines Sturzes das Verletzungsrisiko reduzieren sollen. Es waren 11 Reiter und eine Reporterin der Zeitschrift Cavallo sowie eine professionelle Fotografin anwesend. Die beiden wollen einen Artikel schreiben, der dann in der Juliausgabe erscheinen soll. Das Video ist hier zu finden: www.cavallo.de/sturzkurs. Um die Qualität des Kurses zu beurteilen, nahm auch die Reporterin teil. Von den anderen Teilnehmern machten einige mit, die sich schon bei schweren Stürzen verletzt hatten, um wieder mehr Sicherheit zu erlangen. Andere wollten einfach einen „Plan B“ für brenzlige Situationen haben.
Stuntman Fernando Lopes kam bereits am frühen Morgen mit einem Pferdeanhänger voll Matten und einem Voltigierpferd aus Holz angereist. Zuerst erklärte Fernando die groben Abläufe des Kurses: Geübt werden sollte das Abrollen über die Schulter und über die Seite aus dem Knien und dem Stand, vom Holz- und schließlich vom „richtigen“ Pferd.
In der Reithalle begann Fernando mit einigen Aufwärmübungen, die den nicht so ganz gelenkigen Leuten alles abverlangten. Die Reporterin stellte uns noch einige Fragen, dann legten wir richtig los. Auf einer Turnmatte machte es unser Stuntman erst vor, erklärte, worauf es ankommt. Wir trainierten, während Fernando korrigierte und Tipps gab. Vor allem aber motivierte er uns unaufhörlich mit viel Lob. Während die einen zusahen, übten andere Mutige auf dem harten Sandboden. Hier spürte man jeden kleinen Fehler sehr deutlich.
Nach dem Mittagessen stieg die Spannung, denn wir hatten die Bodenübungen abgeschlossen und das Holzpferd wartete. Einfach war es noch auf der dicken Weichbodenmatte, wie man sie aus dem Schulsport kennt. Nach dem Abspringen sollten wir im Stehen landen und über die Schulter abrollen. Es war anspruchsvoller als vom Boden, glückte aber allen. Danach sollten wir uns, an der Seite des Voltigierbocks hängend, fallen lassen. „Dreht euch schon im Fallen und auf der Matte... weiter. So leitet ihr die Energie vom Aufprall in den Boden ab, das schützt euch vor Verletzungen“, schärfte uns Fernando ein. Auf der dicken Matte war es ungefährlich, weshalb sich so mancher fallen ließ wie ein nasser Sack.

Schwieriger wurde es, als Fernando die Matte entfernte. Wieder hieß es: Fallen lassen, im Stehen landen und dann rollen, rollen, rollen. „Wenn ihr genug Schwung habt, kommt die Rolle ganz von allein... Drückt euch auf jeden Fall weit weg vom Pferd…“ .
Dann ging es an die „echten“ Pferde, die anfangs etwas aufgeregt waren, denn die ganze Halle war voll von ungewohnten Dingen. Geführt von Heike, Fernandos Frau, sollten wir in der Mitte der Halle abspringen und abrollen. Dank der guten Vorbereitung fand der Kurs mit diesen Übungen ein erfolgreiches Ende für jeden.
Mir hat der Kurs sehr gut gefallen, auch Fernandos lockere Art und dass er uns immer wieder ermutigte, auch wenn etwas nicht so gut gelang. Ich finde es toll von Brenda, dass sie immer wieder bereit ist, solche Kurse auf ihrem Hof auszuprobieren, was sich auf jeden Fall gelohnt hat!

Text und Videos in der Cavallo sind zu finden unter: www.cavallo.de/sturzkurs

Von Anna Vollhardt

Stuntman Fernando Lopez beim Vorführen der Technik

VFD-Jubiläum am 25./26.5.2013 auf der White Horse Ranch

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung ist auf der Internetseite des VFD, http://www.vfd-sachsen.de/default_neu.htm,
unter [AKTUELL] zu finden.

Kurs Bodenarbeit am 30.06.2013 mit Brenda Esfeld

Zum Bodenarbeitskurs am 30. Juli 2013 kamen 7 Teilnehmer, wobei der größte Teil mit eigenem Pferd anreiste. Unterschiedlicher konnte die Zusammenstellung der Pferde kaum sein. Ein wunderschöner Traber, ein herrlicher Vollblüter, ein knuffiger Haflinger, der, wie alle sehen durften, einen faszinierenden spanischen Schritt zeigte, ein riesiger Warmblüter, ein allerliebster Mix-Wallach und die Tinkerstute Fly, prächtig und trotzdem sensibel, sowie Luzie, die Araberstute mit Geduld und Erfahrung, von Brendas Hof.
Beim lockeren Vorstellen der Trainerin und aller Teilnehmer konnten alle auch ihre Wünsche und Ziele für diesen Kurs äußern. Dann ging es auf den Platz. In sympathischer Art und mit vollem Körpereinsatz (manche Beinkombination wurde uns mit Händen und Füßen – im wahrsten Sinne des Wortes – gezeigt) erklärte Brenda jede Übung. Diese konnte dann jeder mit seinem Pferd ausprobieren. Jedem individuell standen Brenda und ein Lehrling mit Rat zur Seite. Wo muss ich stehen? Wie war nochmal die Kopfhaltung? Rechts oder links? Ein wunderbares Gefühl zu sehen und zu spüren, dass jeder immer besser wurde.
In der Mittagspause gab es Pizza & Co. und jede Menge Gesprächsstoff unter den Teilnehmern. Im zweiten Teil des Kurses am Nachmittag bauten die Übungen auf dem absolvierten Vormittagsprogramm auf. Brenda ging auf die anfangs genannten Wünsche ein. Mit ihrer Wahnsinnskompetenz schöpfte sie aus einem riesigen Repertoire an Möglichkeiten und Ideen für die Umsetzung auch nach dem Kurs. Es war zu keinem Zeitpunkt langatmig.
Am Ende waren alle geschafft. Geschafft von einem Tag voller neuer Eindrücke, und, was man zweifelsohne sagen muss, Pferd und Mensch sind einander ein Stück näher gekommen. Man spürte die Harmonie zwischen beiden noch mehr als am Anfang.
Ich kann nur jedem empfehlen, der mit Pferden zu tun hat: Es gibt nur einen Weg des Miteinanders, der des gegenseitigen Respekts und gemeinsamen Verständnisses zwischen Mensch und Pferd. Dafür ist Bodenarbeit Grundlage und Einstieg.

Antje Müller

Am Sonntag, dem 30. Juni 2013, fanden sich zum Bodenarbeitskurs für Einsteiger und Fortgeschrittene sieben Teilnehmerinnen aus ganz Sachsen zuammen. Ein Zuschauer begleitete uns.
Zu Beginn stellten sich die Pferd-Mensch-Paare vor und sprachen von ihren Erwartungen, Erfahrungen und Zielen. Bei diesem Kurs waren Sport-, Fahr- und Freizeitpferde der unterschiedlichsten Rassen vertreten.
Auf dem Sandreitplatz lernten sich die Pferde kennen und es begann der theoretische Teil zur Bodenarbeit. Neue Übungen zeigte ein Pferd-Mensch-Paar unter Anleitung von Brenda und mit Unterstützung von Azubi ...? vor. Anschließend setzte jedes Paar für sich das Gesehene um und übte fleißig das Passende.
Zur Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein konnten die Pferde Heu mümmeln und sich etwas in den Paddocks ausruhen. Wir Teilnehmenden nutzten diese Zeit für einen regen Austausch.
Am Nachmittag standen komplexere Aufgaben zu den Seitengängen an. Mit Motivation wurde das Rückwärtsrichten um einen Kegel umgesetzt. Brenda nahm sich individuell Zeit für alle Pferd-Mensch-Paare, gab Tipps u.a. zur Sicherheit.
Fazit: Bei der Bodenarbeit verschafften wir uns einen anderen Blickwinkel auf die Bewegungsabläufe des Pferdes. Mit Bodenarbeit kann das Pferd gymnastiziert werden, Aufmerksamkeit, Gehorsam und Konzentration werden gefördert. Die Freude am Gelingen festigt das gegenseitige Vertrauen: Bodenarbeit als Vorbereitung auf das Nachreiten oder das Vorbereiten neuer Lernschritte. Auch der "Nichtreiter" profitiert von der Bodenarbeit. Durch Bodenarbeit lernt er sein Pferd besser kennen und kann dabei viel erreichen.
Wir nehmen viele Anregungen in den Heimatstall mit. Einige von uns werden im September 2013 an der Gelassenheitsprüfung (GHP) auf der White-Horse- Ranch teilnehmen.

Nele

Kleiner Rückblick aus dem Jahr 2013

Zum wiederholten Mal machten wir uns auf den Weg zur White Horse Ranch zu Brenda Esfeld. Wir, das sind Stefanie mit Missy, Ilona mit Kitty und ich (Petra) mit Johnny.
Mit Hilfe eines kurzen Berichts über uns und unsere Pferde konnte sich Brenda einen Überblick verschaffen. Ob Bodenarbeit oder die Arbeit vom Sattel aus - das Training bzw. das Erlangen einer besseren Kommunikation zwischen uns und unseren Pferden trägt immer Früchte. In jeder Situation bekommt man Lösungsvorschläge. Es ist erstaunlich, wie exakt Brenda Schwierigkeiten erkennt und immer Tipps zur Verbesserung geben kann.
Die gesamte Organisation auf der Ranch zum Wohle der Pferde fasziniert mich

ebenso. Fachliches Wissen und Professionalität, gepaart mit Freundlichkeit, ist eine gute Mischung.
Auch für unsere Pferde stand in den Pausen eine schöne Koppel mit saftigem Grün zur Verfügung. Besonders gefällt mir an Brenda, wo immer ich sie sehe, ihre Ruhe, Gelassenheit und ihr Können beim fairen Umgang mit Mensch und Pferd. Probleme mit Pferden treten meist erst dann auf, wenn der Mensch in ihr Leben tritt.
Also stellen wir uns die Frage: Was kann ich tun, dass mein Pferd mich besser verstehen kann. Mit dieser Einstellung kann sich jede Pferd-Mensch-Beziehung verbessern. Für mich sind die Tage auf der White Horse Ranch viel mehr als Training!
Wir bedanken uns für die schöne Zeit, die fürsorgliche Betreuung unserer Pferde und, und, und.
Wir werden unsere Hausaufgaben machen. Bis zum nächsten Mal.

Petra Krause

Gelassenheitsprüfung in Kaufbach

Bei der 9. Gelassenheitsprüfung (GHP) auf der White Horse Ranch in Kaufbach am 15.09.2013 wetteiferten 28 Starter in der geführten GHP I, der geführten GHP II und der gerittenen GHP um Urkunden und Schleifen. In der geführten GHP I traten 10 Pferde an. Die Note 1 erhielten Fly mit Vicky Kutsche und Patty mit Gunnar Schneider.
Mit höheren Schwierigkeitsgraden hatten die Teilnehmer der geführten GHP II fertig zu werden. Die Note 1 erhielt Lutfia mit Laura Giernoth.
Ab 14.00 Uhr stand die gerittene GHP auf der Tagesordnung. Neben bekannten Aufgaben aus der geführten GHP I mussten die Reiter zusätzlich eine Brücke meistern und die Pferde den Einsatz einer Sprühflasche über sich ergehen lassen. Die Note 1 erreichten Fly mit Vicky Kutsche, Lambada mit Kerstin Beerhorst und Dagsbrun vom Haselhof mit Julia Garling. Im Anschluss fanden noch zwei weitere Prüfungen, offen für alle Reitweisen, statt. Im Trail und der Horsemanship siegte Samira Bint Omar mit Nathalie Fischer.
 Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern! Die Ergebnisse zeigen, dass trotz Aufregung und Herzklopfen vor Beginn sehr gute Ergebnisse erreichbar sind, wenn mit den Pferden entsprechend ruhig umgegangen und trainiert wird. Als Richter war Herr Dieter Spiess, Freiberg, im Einsatz, seine Bewertung der Teilnehmer erfolgte korrekt, sachlich und gerecht. Die vielen unermüdlichen Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dafür sei auch hier nochmals vielen Dank gesagt.

Gerhard Esfeld

Basispass-Kurs am 16./17.11.13

Dass ein „Front Jockey“ nicht unbedingt etwas mit Pferderennen zu tun hat und weshalb „Rehe“ im Pferdestall ein durchaus gefürchtetes Wort ist – 10 pferdebegeisterte Menschen zwischen 11 und 46 Jahren wollten es genau wissen und meldeten sich zum Basispass-Kurs am 16. und 17. November auf der White Horse Ranch an. Bei ungemütlichen Außentemperaturen lernten wir Vieles: von A wie Abzeichen am Pferdekopf bis Z wie Zahnerkrankungen reichte die Wissenspalette, die Brenda Esfeld als Kursleiterin präsentierte. Für jeden von uns war viel Interessantes dabei, jede Frage wurde beantwortet und wir bekamen eine Idee davon, das Pferde weitaus mehr mehr sind als Reittiere.
Aber auch praktisch mussten wir uns beweisen: Verladetechniken und Hängerkunde, korrektes Putzen, Satteln und Führen konnten wir mit den geduldigen und feinfühligen Schulpferden des Hofes üben und Neues erlernen.
Mit nach Hause nahmen wir zahlreiche Notizen, Infomaterialien und Ideen. In den nächsten Tagen haben wir immer wieder nachgelesen und so waren wir für die Prüfung am 24.11. bestens gerüstet. Nun wurde das gemütliche Reiterstübchen zur Prüfungsstube und Herr Spieß (FN) war ein kenntnisreicher und freundlicher Prüfer. Dabei war unsere Prüfung gleichzeitig auch eine kurzweilige und interessante Lehrstunde, denn Herr Spieß konnte aus seinem langen Leben mit Pferden zahlreiche Anekdoten berichten. Für uns war immer wieder erkennbar, das artgerechter und sorgsamer Umgang mit dem Pferd nicht eine Frage der Reitweise oder der Nutzungsart, sondern der grundsätzlichen Einstellung dem Pferd gegenüber ist. Bestanden haben wir alle und sind nun unseren Träumen ein Stück näher: dem für 2014 geplanten Reitabzeichen, dem eigenen Pferd oder sogar dem Traum vom eigenen Pferdestall...
Das sind die stolzen Besitzer des Basispasses: Antje Müller, Sabine Däbler, Sarah Ullrich, Christina Karl, Johannes Bey, Wiebke Scholz, Catharina Hatscher, Franziska Bischoff, Anne Röser und Angela Petermann.

Angela Petermann

Auf der White Horse Ranch wurde im November der übedachte Roundpen eröffnet. Damit steht den Reitern neben der Reithalle eine zweite überdachte Trainingsmöglichkeit zur Verfügung. Diese und natürlich der Reitplatz und der Trailplatz können ebenfalls von auswärtigen Reitern benutzt werden.

Am 20. November fand der schon zur Tradition gewordene Playday auf der White Horse Ranch statt. Nachdem die Reiter und ihre Pferde bei Ritterspielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten, gab es wieder ein gemütliches Beisammensein mit Essen und Trinken in der Reiterstube.